Bi+ Community in Berlin in den 1990er-Jahren: Sichtbarkeit, Räume, Begegnungen
Die 1990er-Jahre waren eine prägende Phase für die Bi+ Community in Berlin. In einer Zeit politischer Umbrüche, wachsender queerer Sichtbarkeit und zugleich anhaltender Marginalisierung entstanden wichtige Räume der Begegnung, Selbstorganisation und Sichtbarkeit von Bi+ Personen.
Die hier versammelten Bilder zeigen Ausschnitte dieser Community-Geschichte: Bi+ Präsenz auf dem Christopher Street Day, beim Motzstraßenfest sowie bei communityeigenen Veranstaltungsformaten wie der BISCO – der bisexuellen Disco. Sie dokumentieren Bi+ Leben im öffentlichen Raum ebenso wie geschützte Orte des Austauschs, Feierns und der Vernetzung.
Gerade weil Bi+ Geschichte häufig unsichtbar gemacht oder anderen queeren Narrativen untergeordnet wird, sind visuelle Zeugnisse aus dieser Zeit von besonderer Bedeutung. Sie machen deutlich: Bi+ Community, Kultur und politische Präsenz haben in Berlin eine lange Kontinuität.
Die Bildsammlung ist Teil des wachsenden Bi+ Archivs und versteht sich als Beitrag zur Sichtbarmachung, Erinnerung und Weitergabe von Bi+ Geschichte.
Du hast noch alte Fotos, Flyer oder sonstige Aufzeichnungen zur Bi+ Geschichte in Berlin und darüber hinaus, die du auch zugänglich machen möchtest? Melde dich bei uns unter history@biberlin.de oder biberlin@biberlin.de
Wir freuen uns auf deine Nachricht!
Die erste große Bi+ Fußgruppe auf dem Berliner CSD organisiert durch BiNe e.V.

Bi+ Sichtbarkeit: 1996 nimmt BiNe e.V. zum ersten Mal auf dem Lesbisch-Schwulen-Stadtfest (Motzstraßenfest) teil

Verschiedene Veranstaltungsflyer aus den 1990er Jahren
